Bautrockung

Beim Errichten von Neubauten werden durch das Anmachwasser von Beton, Mörtel, Putz und Estrich erhebliche Mengen Feuchtigkeit in den Baukörper eingebracht. Der hohe Zeit- und Kostendruck am Bau läßt eine ausreichend lange Phase für die natürliche Entfeuchtung oft nicht zu. So muss beispielsweise für Innenputz und Estrich eine Trockenzeit von 6 – 8 Wochen eingerechnet werden, bevor mit den nachfolgenden Arbeiten begonnen werden kann. Um diese Wartezeit zu verkürzen, lohnt sich der gezielte Einsatz von technischen Trocknungsmaßnahmen. Durch den Betrieb von Kondensattrocknern wird der Luft Feuchtigkeit entzogen und in Sammelbehältern aufgefangen. So kann das Gebäude gleichmäßig und kontrolliert austrocknen. Zusätzliches Heizen beschleunigt den Austrocknungsprozess. Wobei jedoch nicht gelüftet werden muss, wie bei der natürlichen Trocknung, so dass die Wärme im Gebäude verbleiben kann. Völlig unabhängig von der Witterung arbeiten die Trocknungsgeräte Tag und Nacht bei konstantem Austrocknungsklima. Wichtig ist allerdings die regelmäßige Entleerung der Wasser-Sammelbehälter. Die Kosten für das Aufstellen und Ausleihen der Bautrockner amortisieren sich durch Kosteneinsparungen aufgrund des enormen Zeitgewinns und durch gesparte Heizkosten. Selbstverständlich eignen sich Bautrockner auch für den Einsatz bei Wasserschäden. Hier ist besondere Eile geboten um nachhaltige Bauschäden zu vermeiden und Schimmelpilzwachstum vorzubeugen.

- Kondensationstrocknung
- Infrarottrocknung
- Dämmschichttrocknung